Aloha aus Tübingen!
Gestern habe ich die Veranstaltung "Dies Universitatis" der Universität besucht, bei der die neuen Erstsemester begrüßt wurden und ein paar Preise verliehen wurden. Natürlich könnte ich jetzt endlos darüber schreiben dass ich zwischendurch immer mal wieder vergessen habe zuzuhören und dass die Musik am Anfang und Ende doch ganz gut war, aber was viel interessanter war als die Begrüßung war der sogenannte "Markt der Möglichkeiten" der danach in der Neuen Aula stattgefunden hat.

Bei diesem Markt haben sich die unterschiedlichsten Tübinger
Organisationen mit ihren Programmen vorgestellt. Es war eigentlich alles
vertreten: Studentenverbindungen, christliche Organisationen, politische
Verbände und viele Projekte im Ausland.
Da man mich mit kostenlosen Werbegeschenken generell gut anlocken kann
und ich mich besonders für die Organisationen die im Ausland tätig sind
interessiere war ich sofort Feuer und Flamme für diesen Markt.
Meine erste Begegnung mit einer Studentinnenverbindung war leider dafür
etwas erschüttern. Eine Organisation von Frauen die sich für "Freiheit und
Gleichheit, besonders der Frauen" einsetzen würde aber nach genauerem
Nachfragen "bloß keine Feministinnen" seien, kann ich leider einfach
nicht ernst nehmen. Für Gleichheit aber gegen Feminismus? Nein Danke.
Jedenfalls habe ich einen kostenlosen Spiegel bekommen.
Ich lief mit zwei Freundinnen durch die Massen von Erstsemestern, klaute
hier und da mal einen Kugelschreiber oder eine Postkarte, bis ich auf meine
nächste persönliche Attraktion stieß: Den Stand einer Gewerkschaft.Man muss hier erwähnen dass ich die Tochter eines Gewerkschafters bin, also seit meiner Kindheit mit dem Thema in Berührung komme und mich wirklich dafür interessiere. Ich bekam eine riesige Tüte voll mit Infobroschüren, einen Kugelschreiber, eine Formelsammlung und genug Infos um mich ganz sicher weiter damit beschäftigen zu können! Ich kann es euch nur empfehlen euch gut darüber zu informieren!
Ohne weitere Vorfälle ging es dann doch nicht ganz: An einem Stand an dem Tee ausgeschenkt wurde (als Ostfriesin musste ich natürlich einen Becher haben), tauchte plötzlich ein Vertreter der SPD neben mir auf, warf Flyer auf den Stand der Organisation und beschimpfte sie als "Nazis". Zum Einen schreckt dass schon mal ziemlich ab und das Wortgefecht das dann zwischen den beiden folgte war auch nicht wirklich beruhigend, weshalb ich mich dann lieber ohne Tee schnell verabschiedete... Nein Danke.
Falls ihr die Veranstaltung ebenfalls besucht habt, hoffe ich ihr
konntet euch genauso gut informieren wie ich mich und habt auch so viele
Werbegeschenke bekommen wie ich. Hier mal eine kleine Übersicht über meine
neuen Schätze.Ich hoffe es wird noch mehr Vorstellungen geben, auch wenn ich auf Verbindungen ab jetzt erstmal verzichte...
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